L’enfer, c’est Mannheim
Mitten in Mannheim, nur durch den Neckar und eine vielbefahrene Strasse von den Quadraten getrennt stehen die 3 Hochhäuser der Neckarpromenade. Langsam werden sie 50 Jahre alt – und kein Mensch würde heute noch so bauen.
Schon der Eingang zu dieser Stadt in der Stadt ist beklemmend – noch beklemmender ist es, wenn man mit dem Auto in das Parkhaus zu Füßen der Hochhäuser einfährt.

Eine hochmoderne Hyperloop-Röhre durchzieht das Gebiet – sie sieht allerdings nicht sehr funktionstüchtig aus:

Es muss eine architektonische Meisterleistung der damaligen Zeit gewesen sein, heute würde kein Mensch mehr so bauen. Noch ist erkennbar, was sich die Architekten gedacht haben: Freiflächen zur Kommunikation, allerdings nicht zum Ballspielen – und: Für eine echte Kommunikation der vielen Bewohner viel zu klein. Und Grün nur in Pflanzkübeln – denn unter dem Pflaster ist nicht der Strand, sondern das Parkhaus.
Wie jetzt – Lebensgefahr? Ernsthaft? Ja, tatsächlich! Aber nicht – wie es anderswo in Betonumgebungen aus jener Zeit vorkommt – wegen herabfallender Betonteile. Nein, vor den Bewohnern der Wohntürme und ihren merkwürdigen Angewohnheiten wird eindringlich gewarnt – es könnte sein, dass die Architektur die Menschen prägt, die darin wohnen.
Ein altes Element gibts noch – es war mal stadtbildprägend, neben den drei Wohntürmen verschwindet es aber:
Das war etwa eine Viertelstunde mit dem Handy … ich sollte noch mal hin, mit einem Shift-Objektiv.







