Venedig und Burano

Ende Oktober ist Venedig fast frei von Touristen, da trauen sich die Einheimischen schonmal aus dem Palazzo. Im dicken Pullover, wo unsereins im Kurzarmhemd herumläuft und den dünnen Merinopullover lockerlässig über der Schulter hängen läßt. Keine Warteschlangen vorm Dogenpalast und die Kellner des Café Florian betteln um Gäste.

Direkt am Fischmarkt ein kleines Café, wo der Espresso al banco – und zwar vom Feinsten- gerade mal 60ct kostet. Da steht man dann zwischen den Gondolieri, die auch gerade wenig zu tun haben.

Eine Frau zeichnet einen Gondoliere, der sich in Positur stellt.

Alles ist ruhig und langsam.